Post – Doppekinkasso bei Zollsendung

Ich erhielt vor 3 Monaten ein Geburtstagsgeschenk von einem Freund aus Hongkong, welches in Wien verzollt wurde, folglich waren Zoll und Zollstellungsgebühr bei der Abholung am Postamt BAR zu bezahlen. Damit schien für mich die Sache okay und erledigt. Nicht so die Österreichische Post AG.
Nach drei Monate bekam ich ein Nachinkasso-Schreiben, dass man in der Buchhaltung festgestellt hatte, dass Zoll und Zoillstellungsgebühr nicht auf den betreffenden Konto gebucht seien und ich diese binnen 7 Tag zu überweisen hätte.
 
Wie wäre ich zu meiner Zollsendung am Postamt gekommen, hätte ich die Kosten dort nicht bar bezahlt???? 1. steht auf der Zustellbenachrichtigung die Inkassohöhe, dann wird der Zettel mit Barcode am Postamt gescannt womit der Schalterbedienstete 2. nun neben dem Zettel auch die Kostenbelastung sieht. 3. Kleben auf dem Paket in einer Klarsichhülle die Zollpapiere und der große Vermerk – INKASSO – ZOLL. 4. Müsste meines Wissens bei Tagesabschuß der Kasse bereits ein Fehlbetrag in der Kassenführung ersichtlich sein wenn der Inkassobetrag nicht eingehoben worden wäre. Dann wird auch das Paket nochmals gescannt bevor ich die Sendung ausgehändigt bekomme.
Wenn die Post in ihrem EDV-System Lücken oder Fehlbuchungen hat, so ist es offenbar das einfachste den Endkunden nochmals zu belasten und den Betrag ein zweites mal vorzuschreiben.
 
Leider hatte ich, da es eine Geschenksendung war die Papiere dazu nach einigen Wochen entsorgt. Wer rechnetdamit dass nach 13 Wochen eine erneute Forderung kommt.
 
Mein Einspruch gegen diese Vorgangsweise wird von der Post mit Schweigen und Aussitzen der Sache „bearbeitet“. Ich warte nun auf ein Inkassobüro oder eines sonstige Maßnahme der Post. Einzahlen werde ich den Betrag auf jeden Fall nicht. Bei weiteren Unannehmlichkeiten werde ich wohl die Hilfe eines Rechtsanwaltes in Ansproch nehmen, gegenfalls auch Konsumentenschutz und Medien.
 
Fazit: Zollpapiere und Zahlungsquittungen der Post jahrelang aufbewahren, denn wer kann schon hinter die Kulissen dieses noch immer stattlichen „Allmachtsbetriebes“ und dessen Schlampigkeiten sehen…………………….